Olivenbaum-Patenschaft mit ökologischer Nachhaltigkeit!

Wie wäre es mal mit einer ökologisch-nachhaltigen Investition und der damit einhergehenden Motivation für den Skipper ohne Schiff. Der neigt nämlich dazu, zum perfekten Olivenbauer auf Kreta zu werden. Momentan natürlich alles aus der  Rollstuhlperspektive. Sitzt bei bis zu 45 Grad viereinhalb Wochen im Rollstuhl auf der Terrasse und schwingt Kommandos, Anweisungen und sonst noch was, und lässt seinen ganzen Frust, seinen Unmut, seine schlechte Laune an anderen aus.

Das erinnert stark an den von Alfred Hitchcock produzierten Film von 1954 „Das Fenster zum Hof“. In diesem Thriller verkörpert James Stewart den Fotoreporter L. B. Jefferies, der sich ein Bein gebrochen hat und auf einen Rollstuhl angewiesen ist. „Jeff“ beobachtet aus Langeweile seine Nachbarn auf der anderen Seite des Innenhofes und argwöhnt, dass einer seiner Nachbarn seine Frau ermordet hat. Seine Verlobte Lisa und seine Pflegerin Stella unterstützen ihn nach anfänglicher Skepsis bei den eigenen Ermittlungen.

Ich schaue auf unser Patenschaftsfeld und beobachte, wie unsere letztes Jahr gepflanzten Olivenbäume wachsen und gedeihen. Von 30 Olivenbäumen haben wir bereits 20 exklusive Patenschaften vergeben.

Wer mich also etwas motivieren möchte, der schaut für detaillierte Informationen auf unsere My-Oliveoil Webseiten!

Ich verrate Ihnen etwas. Meine Zeit verbringe ich mit der Recherche, dem Durchstöbern von Yachtbörsen. Ich werde schon für verrückt erklärt! Langeweile oder werden Gedanken zu Taten?

So nehme ich meine Canon mit dem großen Objektiv und beobachte drei Damen in etwa 400 Meter Entfernung im Nachbarhaus und schreie KAKAO. Den gesamten Tag. Oh man, die beiden unter zehnjährigen Buben tun mir leid. Zwangs-Geigenunterricht! Das Katzengejammer geht unter die Haut. Täglich für eine Stunde. Die „Bikini-Schönheiten“ mittleren Alters hauen mich aber nicht vom Hocker. Geschieden! Mutter mit Kind, ohne Vater dafür mit Erzeuger. Mutter-Mutter, Mutter-Tante, Mutter-Oma.

Die Wochen sind vergangen. Es gibt sicherlich schlimmere Situationen als auf Kreta über acht Wochen lediert und mit mittelstarken Schmerzen verweilen und genesen zu dürfen. Wir packen nun unsere wenigen Sachen und düsen mit unserem Mokka nach Heraklion zum Fährhafen. Um 21.00 Uhr geht die Fähre nach Piräus. 18.00 Uhr, wie immer, ist Bording. Dann geht es wieder unter die Wasserlinie. Ich möchte als erstes auf´s Schiff. Warum? Damit ich am nächsten Morgen länger schlafen kann. Um 6.30 Uhr laufen wir in Piräus ein. 2.550 km to go – back home nach good old Germany.

Eine schöne Rest-Sommerzeit!

HJR